Implantologie

Für kleine und große Patienten


Implantate können für einzelne fehlende Zähne oder zur Abstützung von herausnehmbarem Zahnersatz eingesetzt werden.

Grundsätzliches

Fühlen Sie sich sicher mit Ihren „Dritten Zähnen”?

Dentale Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in zahnlosen Kieferabschnitten direkt im Kieferknochen verankert werden.

Sie bestehen meist aus drei Teilen: dem im Knochen verankerten Implantatkörper, dem Halsteil und der darauf befestigten Krone.

Zur Herstellung von Implantaten werden heute Materialien verwendet, die die wichtige Forderung nach Biokompatibilität und Festigkeit erfüllen. Die meisten enossalen Implantate werden aus Reintitan oder Titan-Legierungen hergestellt. Dieses in der Medizin (Orthopädie) seit Jahren für Implantate (Endo-Prothesen) benutzte Metall wird vom Körper angenommen, ohne dass ungünstige Reaktionen wie z. B. Allergien oder Abstoßungsreaktionen auftreten. Ähnliches gilt für das Verhalten spezieller Keramiken. Implantate aus Keramik-Material haben sich jedoch als weniger bruchfest erwiesen.

Haben Sie einen Zahn verloren, so kann dieser ersetzt werden, ohne die benachbarten Zähne beschleifen zu müssen. Mit Implantaten können Sicherheit und Komfort in jeder Situation erreicht werden. Das Einfügen der Implantate ist grundsätzlich fast in jedem Alter möglich. Lassen Sie sich in unserer Praxis unverbindlich beraten!


Planung

Ein wichtiger, vorbereitender Schritt beim Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln ist die Planung des operativen Eingriffs. Zuerst wird die exakte Form des Kiefers sowie die Dicke des vorhandenen Knochens ermittelt. Für die Herstellung von Kiefermodellen werden Abdrücke angefertigt, auf denen Röntgenmessschablonen hergestellt werden. Mit Hilfe der Messschablonen wird eine Panoramaröntgenaufnahme hergestellt, die dann ein genaues Messen der Knochenhöhe ermöglicht.

Von Anfang an findet eine enge Zusammenarbeit mit unserem Zahntechniker statt, der dann schließlich die geeignete Oberkonstruktion für die Implantate bereitstellt. Der behandelnde Zahnarzt und der Zahntechniker legen nach der Analyse der Modelle gemeinsam die optimale Position für die Implantate fest. Daraufhin fertigt der Zahntechniker eine entsprechende Bohrschablone an, die dann beim Einsetzen der Implantate verwendet wird.

Die geeignete Größe wird bei der präoperativen Diagnostik bestimmt. Sie entspricht ungefähr der Größe der Wurzel eines für die Implantationsregion typischen Zahns.

Voraussetzung für eine lange Haltbarkeit ist eine gute Pflege der Implantatkonstruktion und der Schleimhautdurchtrittsstelle, damit dauerhaft Entzündungsfreiheit gewährleistet ist. Unsere Prophylaxe-Spezialistinnen leisten hierbei die notwendige Unterstützung.


Implantationsschritte

Implantate werden unter örtlicher Betäubung chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt und dienen zur festen Verankerung des Zahnersatzes mit dem Kiefer. Zuerst wird das Zahnfleischgewebe zur Seite geschoben, dann das Bohrloch erstellt und anschließend das Implantat in den Knochen eingebracht. Abschließend wird das Zahnfleisch über dem Implantat dicht vernäht.

Das Material der Implantate (Titan) ist biokompatibel und wird gut vom umgebenden Gewebe angenommen.

Implantate bestehen aus zwei Teilen: dem Implantatpfosten, der operativ in den Kieferknochen eingesetzt wird, und einem Kronenaufbau, auf dem der Zahnersatz befestigt wird.

Das Einsetzen des Implantatpfostens ist ein operativer Vorgang und kann auch unter Teilnarkose erfolgen. Zwischen dem Einbringen des Implantats und der Versorgung mit dem endgültigen Zahnersatz liegen etwa drei bis sechs Monate.